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Katzenrasse - Japanese Bobtail

Allgemein

Die Japanese Bobtail ist eine elegante Katze mit mittelgroßem, schlanken Körper. Ihre Muskulatur ist gut ausgebildet und gut proportioniert. Die langen, schlanken Beine stehen auf mittelgroßen, ovalen Pfoten. Wie bei der Manxkatze bewirken die deutlich längeren Hinterbeine einen hoppelnden Gang. Das wichtigste Merkmal der Japanese Bobtail ist aber ihr Stummelschwanz, der allerdings – im Gegensatz zur Manx – 5-8 Zentimeter lang sein darf. Der Schwanz ist nach unten gebogen, steif und mit besonders langen und dichten Haaren ausgestattet. Der Kopf hat die Form eines gleichschenkligen Dreiecks, mit hohen Backenknochen. Die großen Ohren sind im rechten Winkel am Kopf platziert und stehen weit auseinander. Die Nase ist eher lang und zeigt einen leichten Stop. Ihre Augen sind oval und weit geöffnet. Die Augenfarbe variiert in Harmonie mit der Fellfarbe, wobei alle Farben zugelassen sind.Die Japanese Bobtail besitzt meist kurzes, seidig weiches Fell – ohne erkennbare Unterwolle – in verschiedenen Farbvarianten. Es gibt auch Katzen mit halblangem Fell, die von amerikanischen Organisationen anerkannt werden. Die Farben sind bei beiden Fellvarianten gleich. Besonders beliebt sind die dreifarbigen Exemplare in Schwarz-Weiß-Rot, die in Japan "Mi-ke" genannt werden. Weitere Farben sind Schwarz, Rot, Weiß, Schwarz-Weiß, Rot-Weiß und Schwarz-Schildpatt. Ausgenommen sind alle Farbschläge die auf Einkreuzung von Burma, Abessiniern oder Siam zurückgeführt werden könnten.


Herkunft und Haltung

Die Japanese Bobtail ist keine reine Zuchtkatze. In China soll sie schon vor 1000 Jahren verbreitet gewesen sein, was zahlreiche Abbildungen und Tempelmalereien aus dieser Zeit bezeugen. In Japan gelten die dreifarbigen Exemplare als Glücksbringer und kleine Katzen-Statuen finden sich vereinzelt auch heute noch vor Häusern und Tempeln. In den USA wurde die Rasse erst in den 1950er Jahren von Soldaten eingeführt. Gezüchtet wurde die Rasse erst ab den 1960er Jahren, die offizielle Anerkennung durch die CFA folgte 1971. In Europa erkannte die FIFe sie 1988 an. Da die Vererbung des Stummelschwanzes nur innerhalb der eigenen Rasse erfolgt, ist die Japanese Bobtail noch relativ selten.Der Pflegeaufwand für die Stummelschwanzkatze ist relativ gering, da man das kurze Fell höchstens einmal pro Woche bürsten muss. Allerdings sollte man hierbei auf den empfindlichen Schwanz aufpassen, der in der Regel längere und dichtere Haare besitzt. Man kann die Japanese Bobtail ohne Probleme in der Wohnung halten. Der kurze Schwanz stellt für sie aber auch kein Hindernis dar, im Freien herumzuklettern und zu jagen. Von Vorteil wäre es, wenn bei dieser Katzenrasse regelmäßig Fisch auf dem Speiseplan stehen würde, denn diesen frisst sie besonders gerne.


Art und Wesen

Die Japanese Bobtail ist eine mäßig aktive Katze, die sehr gesellig und lautfreudig ist und deshalb nicht allzu lange allein gelassen werden sollte. Man kann sie gut mit anderen Artgenossen zusammen halten. Da sie eine orientalische Katze ist, besitzt sie eine besonders ausgeprägte Persönlichkeit und braucht viel Interesse und Aufmerksamkeit von ihrem Besitzer, für den sie auch gerne einmal Gegenstände apportiert.


Detail

Typ: Semi-Foreign/Cobby
Herkunftsland/-gebiet: Japan
Fell: kurz, seidig, weich, Farbvarianten: Tricolour in Schwarz-Weiß-Rot (Mi-ke), Bicolour in Schwarz-Schildpatt, Schwarz-Weiß, Rot-Weiß und einfarbig Weiß, Rot, Schwarz
Augen: alle Farben
Temperament: anhänglich, mäßig aktiv, lautfreudig
Pflegeaufwand: relativ gering


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