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Katzenrasse -
Birma
Allgemein
Die Birma ist eine Halblanghaar-Katzenrasse mit sehr deutlicher Fellzeichnung. Es handelt sich bei ihnen um Teilalbinos mit einem hellen, weichen Körperfell sowie dunklen Abzeichen (Points) an Gesicht, Ohren, Schwanz, Beinen und Hoden. Besonderes Rassekennzeichen und Zuchtkriterium sind die sog. „Handschuhe“, die weißen Pfotenspitzen. An der Rückseite der Hinterbeine sollen diese Abzeichen in einem umgekehrten „V“, den so genannten Sporen, nach oben auslaufen. Sie haben blaue Augen von intensiver Farbe, welche groß und leicht schräg gestellt sind. Insgesamt stellt die Birma eine Katzenrasse, die mittelgroß und stämmig ist. Die männlichen Vertreter sind deutlich massiver gebaut als die weiblichen. Der Körper ist relativ lang, muskulös mit rundem Kopf und entwickeltem Kinn. Die Ohren finden sich seitlich am Oberkopf. Das Fell ist am Körper lang und am Hals besonders dicht, im Gesicht dagegen kurz. Auch am Schwanz findet sich sehr dichtes Fell, er ist mittellang. Birmakatzen werden beinahe weiß geboren, erst nach einigen Tagen bis Wochen bildet sich die Farbe heraus. In den ersten Lebensjahren können sie noch stark nachdunkeln, bes. an Rücken und Flanken.
Herkunft und Haltung
Wahrscheinlich ist, dass die „Heilige Birma“ eine Kreuzung aus Siam, Europäisch Kurzhaar, Perser und französischer Mittellanghaarkatzen ist. Die planmäßige Zucht begann in Frankreich Anfang des 20. Jahrhunderts. Anerkannt wurde die Rasse in Großbritannien 1966, ein Jahr später in den USA. Die „Heilige Birma“ entstammt der Legende nach aus dem heutigen Myanmar (vormals Birma), wo nach der Ermordung eines Priesters dessen Katze „Sinh“ an seiner Seite blieb. Ihr Fell überzog sich mit goldenem Schimmer, und die Augen wurden leuchtend blau. In der Katze lebte die Seele des Mönches weiter. Die Katze verweigerte die Nahrungsaufnahme und verstarb nach 7 Tagen, wobei sie die Seele des Mönches mit sich nahm. Von diesem Tag an wiesen alle Katzen des Tempels ihr neues Aussehen auf.
Da das Haar des Birmas nicht leicht verfilzt, muss es nicht täglich gekämmt werden und die Pflege ist somit einfach. Physisch bringt die Birma einiges zusammen: sie springt z.B. aus dem Stand 2 m hoch.
Art und Wesen
Man sagt, Birmakatzen sind die „goldene Mitte“ zwischen Siam und Perserkatzen, nicht nur dem Aussehen nach. Auch ihr Charakter ist entsprechend, denn sie haben das menschenbezogene und das mäßig aktive von der Siamkatze sowie das ruheliebende, sanftmütige von den Persern. Birmakatzen sind ausgeglichen und ruhig und schätzen Geselligkeit, vor allem die Kater. Sie mögen aber keinen Lärm. Daher ist es wichtig, sie nicht allzu lange allein zu lassen bzw. sie mit Artgenossen zu halten.
Details
Typ: Cobby
Herkunft: Frankreich (der Legende nach: Myanmar, ehem. Birma)
Fell: mittellanges Haar; Non-Tabby Point und Tabby Point in den Farben Seal, Blue, Chocolate, Lilac, Red, Creme, Schildpatt
Augen: blau
Temperament: gesellig, aktiv, ruhig, zutraulich, ausgeglichen
Pflege: geringer Pflegeaufwand
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