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Katzenrasse - Burma

Allgemein

Die Burma gehört zu den orientalischen Rassekatzen und stammt ursprünglich aus Myanmar. Unterschiedlich sind nach wie vor der amerikanische und der britische Standard. Nach amerikanischem Standard eine mittelgroße, muskulöse Katze mit kompaktem Körper, nach britischem Standard ist sie mittelgroß, schlank, weniger kompakt. Der Rücken ist gerade und geht in einen geraden, mittellangen Schwanz mit abgerundeter Spitze über. Die Brust ist rund und kräftig; die Beine lang, schlank und enden in kleinen ovalen Pfoten. Kopf und Stirn sind rund, das Kinn kräftig, die Kiefer breit. Die Nase ist kurz mit ausgeprägtem Stop. Nach englischem Standard hat sie einen stumpfen, keilförmigen Kopf mit mittelgroßen, etwas vorn ansetzenden Ohren. Der Nasen-Stop ist weniger extrem als beim amerikanischen Standard. Die mittelgroßen Ohren stehen weit auseinander, sie sind mittelgroß, im Ansatz breit, an der Spitze gerundet. Die weit auseinanderstehenden Augen sind groß und rund. Im britischen Standard sind die großen Augen oval, leicht schräg und weit auseinander liegend. Die Farben variieren von Goldgelb (im britischen Standard gelb) bis Bernstein. Das Fell ist ohne Muster, die Körperunterseite heller als an Rücken und Beinen, Abzeichen an Gesicht und Ohren noch dunkler als die Grundfarbe des Körpers. Anerkannte Grundfarben sind Brown, Chocolate, Blue und Lilac anerkannt. Es hat keine Unterwolle, ist sehr kurz, fein, glänzend und eng am Körper anliegend. Der britische Standard anerkennt die Farben Red, Cream, Schildpatt in Schwarz, Chocolate, Blue und Lilac.

Herkunft und Haltung

1933 führte der Amerikaner Joseph Thomas aus Birma die erste Burmakatze in die USA ein. Er verpaarte sie mit dem Siamkater Tai und die Kätzchen dann untereinander. Dort stellten Genetiker und Züchter das erste strikte Zuchtprogramm in der Geschichte der Katzenzucht auf. 1936 wurde die Rasse, nur in der Farbe Brown, in den USA von der CFA offiziell anerkannt. Von dort gelangte sie nach Europa, wurde 1952 dort anerkannt und weitere Farben zugelassen. Die Amerikaner wollen eher robustere Tiere mit rundlichen Formen und nur vier Farben, während die Briten den orientalischen Katzentyp mit schlankeren Formen bevorzugen und sie erkennen zehn Farben an. In einer kleinen, engen Wohnung sollte die Burma nicht gehalten werden, sondern ausreichend Bewegungsfreiheit erhalten. Ein Garten soll unbedingt eingezäunt sein.

Art und Wesen

Die Burma ist temperamentvoll und aktiv. Sie spielt gerne und ist eine ideale Katze, wenn Kinder im Haus sind, da sie auch weniger sensibel ist als einige andere Katzenrassen. Sie mag nicht allein sein. Die Burma ist sehr anhänglich und stark auf einen Menschen fixiert. Sie kann auch eifersüchtig sein. Gegenüber anderen Haustieren (+ Katzen) ist sie umgänglich, allerdings will sie viel Aufmerksamkeit von ihrer Bezugsperson. Mit ihrem hundeähnlichen Wesen (gibt auch Laut) kann sie auch an der Leine ausgeführt werden. Die wagemutige, neugierige Katze soll nicht unbeaufsichtigt sein.

Detail

Typ: Orientalisch/Semi-Foreign
Herkunftsland/-gebiet: Thailand, Südostasien
Fell: kurz, glänzend; Farben: Brown, Chocolate, Blue, Lilac (amerikanischer Standard); Brown, Red, Cream, Blue, Chocolate, Lilac; Schildpatt in Schwarz, Chocolate, Blue und Lilac (britischer Standard)
Augen: Gelb, Gold, Bernstein
Temperament: sehr aktiv, gesellig
Pflegeaufwand: mittel


Die Bilder der Katzenrassen unterliegen, wenn nicht anders gekennzeichnet, der "GNU Free Documentation license"

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