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Katzenrasse - Bengal

Allgemein

Bengalen sind wildkatzenähnlicher als die meisten anderen Katzenrassen und besitzen die körperliche Eleganz, Kraft und Aktivität einer Raubkatze. Kräftiger Knochenbau, ein großer, schlanker und muskulöser Körper sind kennzeichnend für diese Katzenrasse. Insgesamt erinnert ihr Erscheinungsbild an einen Leoparden. Das Fell kann entweder rötlich braun mit schwarzen Flecken, golden mit rötlichen Flecken oder silbern mit dunklen Flecken sein. Die Verteilung der Flecken heißt marbled (marmoriert) oder spotted (gefleckt). Die Flecken verteilen sich in Linien oder Rosetten Marbled ist in der Vererbung rezessiv. Die Fellzeichnung soll dabei so wenig wie möglich an eine Hauskatze erinnern. Der Kopf ist breit und dreieckig und geht in einen starken, langen Hals über. Die weit auseinander stehenden Ohren sind mittelgroß und abgerundet, die Augen sind groß, oval und leicht schräg gestellt. Erstaunlicherweise sind die Hinterbeine etwas länger als die Vorderbeine und enden in großen, runden Pfoten mit breitem Fußballen. Der Schwanz ist eher tief angesetzt, mittellang und dick mit dunkler Schwanzspitze. Nur der Snow Leopard zeigt blaue Augenfarbe. Das eng anliegende Haar ist dick, eher mittellang und seidig.

Herkunft und Haltung

Aus der Kreuzung einer asiatischen Leopardenkatze mit einer schwarzen Hauskatze entstand die Bengal 1963. Das Ziel dieser Kreuzung war es, eine neue Rasse zu entwickeln, die die körperlichen Eigenschaften der kleinen, wilden Bengalkatze, gepaart mit dem freundlichen Temperament einer Hauskatze aufweist. Selbstverständlich kam es zu weiteren Kreuzungen zwischen Leoparden- und Hauskatzen, v.a. 1981 bei einer Untersuchung über Katzenleukämie. Zum ersten Mal wurde die Rasse 1983 auf einer Ausstellung gezeigt und 1991 in den USA offiziell anerkannt. ACHTUNG: Diese Katze braucht viel Auslauf, sie ist daher keine Hauskatze für die Wohnungshaltung. Katzen erster Generation besitzen noch die Wildheit der Wildkatze. Diese Katzen mögen gerne rennen, jagen, klettern, auch Wasser mögen sie. Sie besitzen eine enorme Sprungkraft. Man muss sie erst an Umgang mit Menschen oder ruhigeren Hauskatzengemütern gewöhnen. Erst Katzen aus späteren Generationen (ab der 3.) sind hauskatzenähnlicher.

Art und Wesen

Die Bengal ist sehr aktiv und verspielt bis ins hohe Alter. Sie braucht viel Beschäftigung, ansonsten kann sie zu Aggressivität und Unausgeglichenheit neigen. Bengalkatzen sind ausgesprochen intelligent und versuchen permanent, alles, was um sie herum geschieht, aktiv mitzuerleben. Sie lieben sogar Wasser und erlernen kleine Tricks wie apportieren. Mit dem Besitzer „plaudern“ sie gerne durch Gurren und Miauen, auch schmusen und schnurren sie gern, mitunter direkt aufdringlich. Im Allgemeinen sind sie anhänglich, wenig aggressiv und manchmal sogar etwas scheu. Andere Artgenossen oder Haustiere mag sie mit Einschränkungen, führt sich oft dominant auf.

Detail

Typ: Semi-Foreign/Cobby
Herkunftsland/-gebiet: USA
Fell: kurz; Farbvarietäten: Leopard (schwarze Tupfen auf rötlichbraunen Grund), Golden (rötliche Tupfen auf goldenem Grund), Snow (dunkle Tupfen auf silbernem Grund)
Augen: haselnussfarben bis grün; blau bei Snow-Varietät
Temperament: aktiv, sensibel
Pflegeaufwand: gering


Die Bilder der Katzenrassen unterliegen, wenn nicht anders gekennzeichnet, der "GNU Free Documentation license"

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