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Katzenrasse -
Abessinier
Allgemein
Abessinier werden wegen ihres Äußeren oft mit einem Puma verglichen. Die Abessinier hat einen mittellangen, geschmeidigen, muskulösen Körper, dabei einen eher leicht keilförmigen, kleinen Kopf. Der Hals ist lang und schlank. Die Nase ist breit und mittellang, die Ohren groß, weit auseinander stehend und an der Spitze schwach gerundet. Sie besitzen am Ende ein kleines Haarbüschel, den Luchsen vergleichbar. Die langen, schlanken Beine enden in kleinen, ovalen Pfoten. Der Schwanz ist am Ansatz etwas dicker, ziemlich lang und hat am Ende eine dunkle Spitze. Die großen, mandelförmigen, leuchtenden Augen sind dunkel umrandet und stehen weit auseinander. Die Augenfarbe ist entweder grün, bernstein- oder haselnussfarben. Die Haare sind zwei-, drei-, sogar viermal getickt, d.h. es hat mehrere Farben. Dies nennt sich auch Agouti, es tritt bei Babykatzen erst nach einigen Wochen in Erscheinung. Diese Haarfärbung ist ein dominantes Erbmerkmal. Die typische Fellfarbe ist die Wildfarbe, es gibt aber auch Variationen in Sorrel, Blue, Beige-Fawn und Silver. Manche Organisationen erkennen auch Chocolate, Lilac, Rot, Creme und Schildpatt an. Am Rücken bis zur Schwanzspitze verläuft der dunkle Aalstrich, an Hinterbeinen bis zur Ferse der „Sohlenstreifen“, eine dunklere Haarpartie aus der Grundfarbe. Das Tabby-Muster ist nur noch am Kopf in Form der Augenumrandung und einer M-förmigen Fellzeichnung auf der Stirn erkennbar. Zeichnungen wie Tigerstreifen, Stromung oder Tupfen sind unerwünscht.
Herkunft und Haltung
Die Abessinier sollen von den Katzen der ägyptischen Pharaonen abstammen und wurden von britischen Soldaten im 19. Jahrhundert von Äthiopien nach England gebracht. Allerdings ist die Abessinier, wie man sie heute kennt, eine reine Zuchtkatze. Britische Züchter isolierten die ägyptisch aussehenden Tiere mit der Fellfarbe von Hasen, weshalb sie auch "Bunny-Cats" genannt wurden, und führten sie erstmals 1871 auf der ersten Katzenschau vor. Allerdings wurde die Abessinier erst 1882 offiziell als eigene Rasse anerkannt und war nur in der Wildfarbe (Hasenfarbe) zugelassen. Erst später wurden auch noch andere Farben wie Sorrel, Blue, Fawn und Silver anerkannt. 989 definierte der Präsident des englischen nationalen Katzenclubs, Harrison Weir, höchstpersönlich den Rassestandard für die Abessinierkatzen. 1911 wurden die Abessinier in den USA durch die CFA anerkannt. Die Abessinier sollte nicht in einer engen Wohnung, sondern am besten in einem Haus mit Garten und ausreichendem Auslauf gehalten werden. Eine besondere Fellpflege ist nicht erforderlich, allerdings regelmäßiges Bürsten.
Art und Wesen
Die Abessinier sind sehr lebhaft und temperamentvoll und brauchen sehr viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Die Katze bewegt sich sehr gerne und sollte daher nicht herumgetragen oder festgehalten werden. Die gesellige Katze spielt gerne mit Kindern oder anderen Katzen. An andere Haustiere (Hunde, Katzen) kann sie sich auch gewöhnen. Sie nimmt hier aber gern eine dominante Stellung ein. Auf gar keinen Fall sollte man diese aktive, neugierige Katze allein lassen.
Details
Typ: Semi-Foreign
Herkunftsland/-gebiet: Äthiopien
Fell: kurz, weich, glänzend; typische Farbe: wildfarben, aber auch in Sorrel, Blue, Beige-Fawn und Silver zulässig
Augen: Grün, Bernstein, Haselnuss
Temperament: lebhaft, verspielt
Pflegeaufwand: gering
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