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Katzenhaltung

Hat man nicht die Absicht, zu züchten oder mit der Katze an Ausstellungen teilzunehmen, kann man sich bei der Wahl des neuen Hausgenossen an ein Tierheim wenden. Vorher sollte das Kätzchen bzw. die Katze untersucht werden, um Krankheiten, Flohbefall o.Ä. zu erkennen. Besonders wenn im Haus bereits andere Katzen leben, sollte man vermeiden, dass sie infiziert werden und solche Krankheiten vorher behandeln lassen. Entscheidet man sich für eine Katze aus dem Tierheim, ist sie in der Regel bereits geimpft und entwurmt. Ebenfalls sollte man die Zähne und das Zahnfleisch der Kätzchen auf Entzündungen und deformiertes Zahnfleisch hin untersuchen. Bei Kätzchen sollte man beachten, dass Tiere, die sofort auf den Menschen zulaufen und zutraulich sind, auch als erwachsene Katze meist geselliger sein werden. Man sollte hier individuell entscheiden, welcher Charakter bevorzugt wird.

Nimmt man eine erwachsene Katze bei sich auf, sollte man der Katze entsprechend Zeit geben, sich an das neue Heim zu gewöhnen. Kleine Kätzchen entwickeln sehr schnell Zutrauen zu ihrem neuen Besitzer, die erwachsene Katze benötigt manchmal etwas mehr Zeit. Es kann hier hilfreich sein, wenn man einige Utensilien vom Vorbesitzer mitnimmt, die der Katze bekannt sind, wie etwa Katzenbett oder Katzentoilette.

Kommt eine Katze ins Haus, sollte bereits eine Grundausrüstung vorhanden sein. Dazu zählen Katzenbett, Katzentoilette, Spielzeug sowie Kämme und Bürsten. Weiterhin benötigt die Katze Fressnäpfe, am besten entscheidet man sich hier für leicht zu reinigende Modelle.

Der wichtigste Gegenstand bei der Neuanschaffung einer Katze ist die Katzentoilette. Dabei kann man sich für verschiedene Modelle aus dem Handel entscheiden, die sowohl in geschlossener als auch offener Form erhältlich sind. Welches Modell die Katze bevorzugt, ist unterschiedlich, dies gilt ebenso für die Wahl der Katzenstreu. Leben mehrere Katzen im Haus, sollte jede ihre eigene Toilette besitzen. So können Revierstreitigkeiten vermieden werden. Dies gilt ebenfalls für Futternäpfe: Jede Katze sollte ihren eigenen Napf an ihrem eigenen Ort haben, dies beugt Revierkämpfen vor. Lebt bereits eine Katze im Haushalt, die nicht an andere Katzen gewöhnt ist, kann die Eingliederung einer neuen Katze zu einem sehr schwierigen Unterfangen werden. Daher sollte man darauf achten, dass jede Katze genügend Ausweichmöglichkeiten hat und sich im Streitfall zurückziehen kann. Man sollte der angestammten Katze in diesem Fall sehr viel Aufmerksamkeit zukommen lassen und sie auf keinen Fall bestrafen, wenn sie ihrem natürlichen Instinkt folgend ihr Revier verteidigt. Falls die beiden Katzen sich nicht aneinander gewöhnen, muss man dafür sorgen, dass sie sich aus dem Weg gehen können, so werden sie sich zumindest gegenseitig dulden.

In den ersten beiden Wochen sollte man die Katze noch nicht ins Freie lassen, damit sie sich an das neue Heim gewöhnt. Dies gilt auch für erwachsene Katzen!

Wird die Katze aufmerksam und liebevoll betreut, wird ihr dies die Eingewöhnung erleichtern. Man kann sich ebenfalls beim Vorbesitzer über das Lieblingsfutter der Katze erkundigen. Daher sollte man die Katze möglichst zu einem Zeitpunkt ins Haus holen, an dem man ihr auch die entsprechende Aufmerksamkeit widmen kann.

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