Katzen, Katze, Hauskatzen, Rassekatzen, Katzenrassen, Felis Domestica, felis silvestris, Raubkatzen, Kleinkatzen, Großkatzen
 
Das Katzenportal - Rund ums Thema Katzen, Katzenrassen und Rassekatzen Suche:   

Allgemein

» Home
» Impressum
» weitere Seiten

Hauskatzen

» Kurzhaar
» Halblanges Haar
» Langhaar

Abstammungslinien

» Panthera-Linie
» Borneokatzen-Linie
» Karakal-Linie
» Ozelot-Linie
» Luchs-Linie
» Puma-Linie
» Bengalkatzen-Linie
» Hauskatzen-Linie

Katzen ABC

» Geschichte
» Anatomie
» Verhalten
» Fortpflanzung
» Haltung
» Mythologie
» Krankheiten

Katzenrassen

» Abessinier
» Ägyptisch Mau
» American Curl
» American Shorthair
» American Wirehair
» Balinese
» Bengal
» Birma
» Bombay
» British Shorthair
» Burma
» Burmilla
» California Spangled
» Ceylon
» Cymric
» Europäisch Kurzhaar
» Exotic Shorthair
» Hauskatze
» Japanese Bobtail
» Kartäuserkatze
» Korat
» Maine Coon
» Manx
» Norwegische Waldkatze
» Ocicat
» Orientalisch Kurzhaar
» Perser
» Ragdoll
» Rex-Katzen
» Russisch Blau
» Scottish Fold
» Selkirk Rex
» Siamkatze
» Sibirische Katze
» Singapura
» Somali
» Sphynx
» Thaikatze
» Tonkinese
» Türkisch Angora
» Türkisch Van
» York Chocolate

Startseite » Katzen-Fortpflanzung

Mythologie der Katze

Katzen ABC

- Anatomie
- Verhalten
- Fortpflanzung
- Haltung
- Krankheiten


Sexualverhalten und Paarung

Katzen werden im Alter zwischen sieben und zwölf Monaten geschlechtsreif, Kater zwischen zehn und vierzehn Monaten. Die Paarungsbereitschaft der Katze, die so genannte Rolligkeit, tritt im Frühling(März/April) und im Sommer (Juni/Juli) auf; es gibt oft noch eine dritte Rolligkeitsphase im September. Dies ist allerdings nicht als absolute Vorgabe zu sehen, da der Zeitpunkt der Rolligkeit bei Katzen individuell verschieden ist.

Beim Kater richtet sich die Paarungsbereitschaft nach den Signalen der Katze. Empfängt er diese, wird er paarungsbereit.

Jeder Katzenbesitzer sollte die Frage klären, was mit dem Katzennachwuchs geschehen soll, bevor die Katze trächtig wird. Es ist in höchstem Maße verantwortungslos, eine Katze Nachwuchs gebären zu lassen, der dann getötet wird. Falls kein Nachwuchs gewünscht wird, ist bei weiblichen Katzen die Vollendung des vierten Monats ein guter Zeitpunkt für die Kastration, beim Kater ab dem vierten Monat, idealerweise sollte man bis zum sechsten Monat warten. Bei der weiblichen Katze werden die Eierstöcke und ein Teil des Gebärmutterhorns entfernt, beim Kater die Hoden. Es gibt Menschen, die gegen diesen Eingriff Vorbehalte hegen, da sie ihn als unnatürlich empfinden. Allerdings sprechen die Wunden, die unkastrierte Kater oft in Kämpfen davontragen, für eine Kastration, ebenfalls dürfte das Markieren des Reviers mit dem beißend riechenden Urin auf wenig Gegenliebe stoßen. Zudem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Katzen sich außerordentlich schnell vermehren und eine durchschnittliche Wurfzahl von etwa vier Kätzchen aufweisen. Somit dürfte es schwer fallen, für alle Kätzchen einen geeigneten Platz zu finden.

Soll die Katze, wie etwa bei einer Zucht, trächtig werden, setzt zunächst die Rolligkeit ein. Dies äußert sich in einer erhöhten Anhänglichkeit der Katze, die immer ruheloser wird und nach draußen möchte. Sie beginnt, sich am Boden zu wälzen und Rufe auszustoßen, die sehr laut sein können. Im Falle einer Katzenzucht sollte dann ein passendes Männchen zur Verfügung stehen. Falls dies nicht der Fall ist, kann man über den Züchterverband oder den Tierarzt einen anderen Züchter ausfindig machen. Die Katze wird bei einsetzender Rolligkeit zum Kater gebracht, wo sie einige Tage verbringt. Die weibliche Katze wird zunächst in einem Raum untergebracht, der an den des Katers angrenzt und durch einen Maschendrahtzaun abgetrennt ist. Die beiden werden erst dann zusammengelassen, wenn das Weibchen beginnt, dem Männchen seine Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Falls die Katze nicht zur Zucht bestimmt ist, wird sie sich selbst einen Kater erwählen, da durch ihr Rufen die unkastrierten Kater der Umgebung angelockt werden.

Damit es zur Paarung kommt, wälzt sich das Weibchen am Boden, um die Aufmerksamkeit des Katers zu erwecken. Die Katze nimmt schließlich die Paarungshaltung ein, indem sie den Körper flach am Boden hält, das Hinterteil anhebt und den Schwanz seitlich wegstreckt. Der Kater besteigt das Weibchen und packt ihr Nackenfell mit den Zähnen. Unmittelbar während des kurzen Koitus wird der Eisprung aufgrund des Nackenbisses sowie durch den stacheligen Penis des Katers ausgelöst. So kann es auch sein, dass eine Katze Kinder von mehreren Katern in sich trägt, wenn sie freien Zugang zum Garten hat.

 

Trächtigkeit und Geburt

Die Trächtigkeit der Katze dauert zwischen 56 und 71 Tagen, wobei der Durchschnitt bei etwa 63 Tagen liegt. Kätzchen, die vor dem 58. Tag geboren werden, sind entweder tot oder sehr schwach. Falls die Trächtigkeit länger als 71 Tage anhält, werden die Jungen größer als normal und die Gefahr von Totgeburten steigt ebenfalls. Ein erstes Anzeichen der Trächtigkeit sind die geröteten Zitzen der Katze. Die Geburt der Kätzchen bewältigt das Muttertier normalerweise ohne fremde Hilfe.

Es ist sinnvoll, vor der Geburt für die Mutterkatze ein passendes Lager vorzubereiten. Dies kann eine Schachtel an einem geschützten Ort sein, die mit weichen Tüchern oder Zeitungen ausgelegt ist, wobei letztere aus hygienischen Gründen vorzuziehen sind. Zudem sollte man im Abstand von ca. 1 Meter eine Infrarot-Wärmelampe anbringen. Allerdings kann es durchaus sein, dass die Katze sich ein anderes Lager als Kinderstube erwählt. In diesem Fall sollte man die entsprechende "Ausrüstung" dort anbringen und die Katze nicht zwingen, einen anderen Ort anzunehmen.

Bei der Geburt setzt zunächst die Vorbereitungs- oder Öffnungsphase ein. Diese kann bis zu sechs Stunden dauern. Der Gebärmutterhals öffnet sich und die Wehen beginnen. In dieser Phase wird die Katze ihr Wurflager aufsuchen. Das zweite Stadium, die Austreibungsphase, sollte etwa zehn bis 30 Minuten dauern, niemals länger als 90 Minuten. Der austretende Fötus leitet das Pressen ein, das sich in deutlichen Kontraktionen der Bauchmuskulatur (die so genannte Bauchpresse) zeigt. Es sollte nun eine graue Blase an der Öffnung der Vulva sichtbar werden. Dies ist die Fruchtblase, die das Kätzchen umhüllt. Der Zeitabstand zwischen den Presswehen wird immer kürzer, bis die Katze das Kätzchen ausgestoßen hat. Das dritte Stadium, das Nachgeburtsstadium, beinhaltet das Abstoßen der Plazenta nach der Geburt des Kätzchens. Jedes Tier hat seine eigene Fruchtblase und seine eigene Plazenta (außer bei eineiigen Zwillingen). Nach der Geburt beginnt die Mutter, das Kätzchen zu säubern, und beißt die Nabelschnur durch. Dass die Katze die Plazenta nach der Geburt frisst, ist normal. Die neugeborenen Kätzchen sollten bald nach der Geburt bereit sein zu saugen. Mit der ersten Muttermilch (Kolostrum) nehmen sie wichtige Stoffe zum Immunschutz auf, die sie selbst noch nicht bilden können. Falls ein Kätzchen nach der Geburt sehr kalt und schwach ist, kann man es vorsichtig bis zum Hals in handwarmem Wasser baden und den Körper sanft massieren. Danach sollte es vorsichtig mit warmen Handtüchern abgetrocknet werden.

Am zweiten Tag sollte die Katzenmutter normal fressen und trinken und sich um ihren Nachwuchs kümmern. Die Kätzchen sind blind, reagieren aber auf Wärme, Berührung und das Schnurren der Mutter. Neugeborene Kätzchen sind vollkommen hilflos und sollten nicht auskühlen. Die Mutter ruht nach der anstrengenden Geburt zunächst, wobei die Jungen bei ihr liegen.

Nach etwa einer Woche können sich die Augen der Kätzchen öffnen, dies geschieht spätestens nach 20 Tagen. Die Katze wiegt nach zwei Wochen je nach Rasse zwischen 110 und 150 Gramm. Allmählich beginnen die Kätzchen zu krabbeln. Das Gewicht liegt nun zwischen 180 und 340 Gramm.

Drei Wochen nach der Geburt kann man mit der Entwöhnung beginnen. Dabei sollte man zunächst Katzenmilchersatz zufüttern. Das Kätzchen kann sich auch schon an die Benutzung der Katzentoilette gewöhnen. Dies funktioniert am einfachsten, indem man das Kätzchen beim ersten Anzeichen eines großen oder kleinen Geschäfts auf das Katzenklo setzt. Dieses sollte sich an einem ruhigen Ort in der Nähe befinden.

Nach etwa vier Wochen beginnt das Kätzchen zu laufen und zu spielen, daher sollte Spielzeug zur Verfügung stehen. Man kann Spielzeug aus dem Handel oder auch einfache Haushaltsgegenstände bereitstellen. Bei der Auswahl sollte jedoch das Verletzungsrisiko bedacht werden. Das Kätzchen beginnt jetzt auch, sich selbst zu putzen.

Nach fünf Wochen kann man eine der Milchmahlzeiten mit Fleisch ersetzen, dafür eignet sich Dosenfutter (speziell für Katzenkinder erhältlich). Es ist ebenfalls möglich, selbst zu kochen, in diesem Fall ist etwa in Milch gedünsteter Fisch eine verträgliche Mahlzeit. Das Futter sollte in ein Schälchen gefüllt und die Portion dem Bedarf der Katze angepasst werden. Nach sechs Wochen beginnen die Kätzchen mit den ersten Versuchen, das Jagen zu erlernen. Der Anteil von festem Futter sollte langsam erhöht werden.

Das Kätzchen sollte mit acht Wochen vollständig entwöhnt sein und täglich zwei bis drei feste Mahlzeiten zu sich nehmen.Sind die Kätzchen neun Wochen alt, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sie ihre ersten Impfungen erhalten sollten. Wichtig sind Impfungen gegen Viruskrankheiten, Katzenschupfen und Katzenseuche. Diese Impfungen sollten einmal jährlich aufgefrischt werden.

Nach etwa zwölf Wochen bildet sich die Augenfarbe der Kätzchen heraus (vorher haben alle blaue Augen). Innerhalb der nächsten sechs Wochen bekommt die junge Katze ihre zweiten Zähne. Nach 16 Wochen sollte für den Fall, dass kein Nachwuchs gewünscht wird, die Kastration eines Weibchens erfolgen (Kastration von Katern mit etwa 36 Wochen). Das Kätzchen ist nach etwa 24 Wochen vollständig unabhängig von seiner Mutter.

[TOP]

Werbung


Rassekatzen - Impressum


Web-liga.de - die Profi-Rangliste im Internet
Webliga-Topliste